Willkommen bei der kfd Hambrücken

Starke Frauen gestalten Veränderung - Gemeinsam für Gleichberechtigung und Gleichstellung in Kirche und Gesellschaft.

Aktuelles

Bild des Monats

Januar 2026
Bild des Monats - Januar

Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr!

Dezember 2025

Wir wünschen all unseren Mitgliedern und ihren Familien ein frohes, friedvolles Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr 2026!

Weihnachtsgruß

An der Pforte zum neuen Jahr entdecke ich einen Engel.
Ich bitte ihn um Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit des Neuen Jahres entgegentreten kann.
Doch der Engel antwortet: „Geh nur in die Dunkelheit und lege deine Hand in Gottes Hand.
Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg."
- Aus China

Unser Adventsbasar – wieder ein voller Erfolg!

Dezember 2025

Herzlichen Dank sagen wir allen fleißigen Bastlerinnen, den Kuchenbäckerinnen und allen, die beim Aufbau und Verkauf mitgeholfen haben, sowie allen, die durch ihre Grünzeugspende unser Basteln erst möglich gemacht haben. Wir möchten uns auch bei allen Besucherinnen, die so zahlreich gekommen sind und damit große Wertschätzung für unsere Arbeit gezeigt haben, bedanken. Viele freuten sich bei Kaffee und Kuchen einen schönen Nachmittag in geselliger Runde zu verbringen und dabei auch noch etwas Gutes zu tun. Mehr als 1000 € können durch unseren Basar für verschiedene soziale Zwecke gespendet werden. Wir wünschen allen einen fried- und freudvollen Advent!

Bild des Monats

Dezember 2025
Bild des Monats - Dezember

Rückblick auf den Vortrag „Faszination Universum – Ein Physiker stellt die Frage nach Gott"

November 2025

Dass das Thema des Vortrags, mit dem der Physiker Prof. Dr. Thomas Schimmel von der Universität/KIT Karlsruhe zu uns gekommen war, viele Menschen bewegt, zeigte die bunt gewürfelte Besucherschar, die sich im Pfarrheim eingefunden hatte.

Aber kann ein ernsthafter Physiker überhaupt über Gott sprechen? Gleich zu Beginn wurde deutlich, dass der Referent nicht allein diese Frage nach Gott stellt, sondern auch berühmte Physiker wie Albert Einstein, Max Planck, Werner Heisenberg oder Sir Fred Hoyle im Laufe ihrer Forschungen zu dem Ergebnis gekommen waren: „Wissenschaft und Glaube sind keine Gegensätze, sondern sie ergänzen und bedingen einander!“ (Max Planck).

Als „Nichtwissenschaftler“ waren wir begeistert, wie anschaulich Prof. Schimmel uns physikalische Erkenntnisse zum Weltall nahebringen konnte. Auch wenn viele Zahlen schwindelerregend waren, so machten doch bildhafte Vergleiche (wie etwa von der Mäusefamilie im Flügel*) und Versuche (Wie viele Elektronen und Protonen sind in einem Schluck Wasser?**) sowie wunderschöne aktuelle Bilder vom HUBBLE TELESKOP uns schwierige Fragen verständlich.

Prof. Schimmel räumte mit einigem Halbwissen auf:

Die Welt sei schon immer dagewesen und unendlich. Nein, sie habe einen Anfang gehabt, nicht größer als ein winziger Punkt (viel kleiner als ein winzig kleiner Kern eines Atoms!), und werde ein Ende haben. Dies sei 1960 durch die Entdeckung der Kosmischen Hintergrundstrahlung im Weltall bestätigt worden.

Die Welt sei aus dem „Nichts“ entstanden. „Nichts“ sei aus Sicht der Physik kein Bereich, in dem nichts ist, sondern darüber könne die Physik keine Aussagen machen, da sie nur innerhalb von Zeit und Raum forscht.

Die Welt sei durch Zufall entstanden! Nein, die Beschreibung „zufällig“ mache nur Sinn, wenn schon etwas vorher da war!

Ich glaube nur, was ich sehe! In einem Stück Raum, das man mit den Händen umschließen kann, ist jede Menge Unsichtbares enthalten: Musik, Nachrichten und Telefongespräche, die wir aber nur abgreifen können, wenn wir einen Empfänger (z.B. Radio) reinstellen. Diese Wirklichkeit ist unsichtbar, aber trotzdem real.

In einem sehr einprägsamen Beispiel erfuhren wir, dass das ganze Universum extrem gut abgestimmt ist, vergleichbar der Präzision eines Scharfschützen, der ein Ziel trifft, das nur einen Zentimeter groß ist und sich am anderen Ende des beobachtbaren Universums befindet (das Ziel würde erreicht bei einer Lichtgeschwindigkeit von 300.000 km pro Sekunde in 10.000 Millionen Jahren - eine absurde Vorstellung!) In jedem Atom sind vier Naturkonstanten*** enthalten, bestimmte Zahlenwerte, nach denen sich die gesamte Natur überall im Universum verhält. Diese Naturgesetze sind Voraussetzung für alles Leben auf unserem Planeten. Sollten die Naturkonstanten auch nur für eine tausendstel Sekunde schwanken, so würde alles biologische Leben auf unserer Erde wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen.

Auch ein Physiker darf, so Prof. Schimmel, sich hier fragen: Wer hat diesen so perfekt ausgetüftelten Plan fürs Universum gemacht und mit welcher Absicht? Werner Heisenberg habe dazu einmal gesagt: „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“ **** Und Einstein drückte es so aus: „Je mehr ich von der Natur entdecke, desto größer wird mein Staunen über alles und über den, der hinter allem steht.“

Prof. Schimmel betonte, dass man mit den Mitteln eines Naturwissenschaftlers Gott jedoch nie finden könne. Man könne seine Schatten erahnen (so wie man bei einem Bild eine Verbindung zu einem Maler herstellen könne), aber nicht Gott in seiner Größe erfassen.

Die Bilder vermittelten einen Eindruck, wie winzig und unbedeutend der Mensch im großen Universum ist. Unsere Sonne ist einer von über 100.000 Millionen Sternen in unserer Milchstraße. Und diese Milchstraße gehört wiederum zu weit über 1000.000 Millionen Galaxien im Universum – unser winziges Leben darin ist dem Universum völlig egal. Verpufft also unser Leben einfach irgendwann im Mülleimer des Weltalls?

Prof. Schimmel lud uns ein zu einer anderen Sichtweise: Was wäre, wenn wir zwar dem Universum egal sind, aber nicht dem, der es gemacht hat? Dies könne man nicht naturwissenschaftlich beweisen, man könne sich nur darauf einlassen und die Erfahrung machen, dass wir nicht verloren sind in den Weiten des Weltalls, sondern geborgen in Gottes Hand. Es ist vergleichbar mit einer Handyverbindung. Unsere Urururgroßeltern hätten niemals geglaubt, dass man eine Verbindung zu einem entfernt wohnenden Menschen haben kann, wenn man in ein schwarzes Plastikteilchen spricht. Aber sie hätten gemerkt, dass eine Verbindung existiert, sobald sie es ausprobiert hätten. In der Bibel ist die Rede davon, dass nicht wir Gott finden müssen, sondern dass Gott uns findet.

Glauben wir, dass Gott sich für uns interessiert, dass er in Jesus Christus Gott auf Augenhöhe zu uns gekommen ist, dass wir in Gottes Hand geborgen sind? Die Erkenntnisse der Physik jedenfalls sind dazu kein Widerspruch.

„Eigentlich bin ich nur mitgekommen, weil meine Frau mich überredet hatte“, sagte einer der Teilnehmer hinterher. „Aber ich bin total begeistert von dem Abend.“ Diesen Eindruck hatten wir von vielen! Herzlichen Dank an Prof. Schimmel für diesen interessanten Vortrag!


* Diese Geschichte kam als Antwort auf die Frage, ob Gott „entthront“ werden könnte, wenn die Physiker immer mehr über das Universum herausfinden:
Da lebt eine Mäusefamilie in einem Flügel, sie hört immer wieder diese schöne Musik, und es gibt die alte Überlieferung, es seien Menschen, die diese Musik machen. Natürlich hat noch niemand diese Menschen gesehen – man glaubt es einfach. Bis eines Tages zwei Mäuse in dem Flügel einen Raum weitergehen. Und sie kommen ganz ernüchtert zurück und sagen, dass es gar keinen Menschen sind, die die Musik machen, es sind kleine Hämmerchen, die auf Stahlseiten schlagen. Seitdem war der Zauber der Musik vorbei, sie wussten, es gibt keine Menschen, diese Musik machen kleine Hämmerchen, die auf Stahlseiten schlagen, die Sache mit den Menschen ist nur eine alte Geschichte.
Die Mäuse haben, so Schimmel, gar nicht so falsch gelegen, sie haben Richtiges erkannt, aber Falsches daraus geschlossen. Es war das Ergebnis ihrer begrenzten Sicht, sie haben nicht erkannt, dass hinter den Hämmerchen jemand steht, der sie betätigt, der den Flügel gebaut hat, der vielleicht die Musik komponiert hat.

** Anzahl der Elektronen und Protonen in einem Schluck Wasser: 6,022x1024
(= 6022 000 000 000 000 000 000 000!)

*** Die Naturkonstanten sind: Gravitation – Elektromagnetismus – starke/ schwache Wechselwirkung
Beispiel: alle Elektronen überall im Universum haben eine übereinstimmende Ladung von 1,602 x 10-19 A. s. (= 0, 000 000 000 000 000 000 1602 Ampere-Sekunden!)

**** Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch:
Ich habe das doch selber erforscht und herausgefunden, wozu brauche ich da noch Gott?
Auf dem Grund des Bechers wartet Gott: Als Physiker kann ich aber kein einziges Naturgesetz machen, ich habe sie nur entdeckt!

Über uns

Die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) Hambrücken gehört dem Diözesanverband Freiburg und dem Bundesverband der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) an.

Von den Anfängen eines früheren Müttervereins hat sich unsere Gemeinschaft gewandelt zu einem Verein, in dem sich Frauen in allen Fragen, die Frauen, unsere Gesellschaft und die Kirche betreffen, engagieren.

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist dabei mit einer halben Million Mitgliedern in rund 5.300 pfarrlichen Gruppen der größte Frauenverband und der größte katholische Verband Deutschlands.

Drei Ziele liegen der kfd besonders am Herzen:

  • Sie setzt sich dafür ein, dass das Engagement von Frauen innerhalb der Kirche stärker anerkannt wird.
  • Sie kämpft in Wirtschaft und Politik für mehr Gerechtigkeit und bessere Lebensbedingungen für Frauen.
  • Sie unterstützt kfd-Frauen darin, sich persönlich weiterzuentwickeln.

Unsere Aktivitäten sind vielfältig.

In unserem Jahresprogramm finden Sie ...

Bildungsangebote:

Von gesunder Ernährung, Gesundheitsthemen allgemein, über kirchliche Themen bis hin zum Kennenlernen anderer Religionen.

Soziale Projekte:

Eine Bastelgruppe trifft sich regelmäßig im November, um einen Adventsbasar vorzubereiten und durchzuführen. Mit dem Erlös werden verschiedene soziale Projekte unterstützt.

Angebote religiöser Art ...

... wie Weltgebetstag der Frauen, Kreuzweg und Maiandacht und besinnliche Stunden.

Gesundheitsgymnastik:

Zwei Gruppen treffen sich regelmäßig montags im Pfarrheim St. Josef, Hauptstr. 95, zur Gymnastik.

16.00 - 17.00 Uhr: Stuhlgymnastik
19.00 - 20.00 Uhr: Schwerpunkt Wirbelsäulengymnastik

Das Programm runden kleine Feiern im Advent, ein Jahresausflug, oftmals ein Theaterbesuch und weitere gemeinschaftliche Aktivitäten ab.

Mitmachen ist ganz einfach

Haben Sie Lust, Teil unserer Gemeinschaft zu werden? Wir freuen uns über neue Mitglieder! Sprechen Sie uns an oder kommen Sie einfach zu einem unserer Treffen vorbei.

Unsere Angebote werden in der Regel im Mitteilungsblatt der Gemeinde und im Pfarrblatt EA der Seelsorgeeinheit angekündigt. Zu allen Veranstaltungen sind immer auch Gäste herzlich willkommen!

Gruppenfoto der kfd Hambrücken Mitglieder - Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands
100+
Aktive Mitglieder
10+
Treffen pro Jahr
110
Jahre Vereinsgeschichte
365
Tage voller Freude

Berichte zu Veranstaltungen

Wie gebe ich meinen Glauben weiter? Auch in die nächste und übernächste Generation?

Vortrag
Veranstaltung - Wie gebe ich meinen Glauben weiter - Bild 1
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Es waren sehr ernüchternde Zahlen, mit denen die Referentin Marie-Luise Gallinat-Schneider den Abend begann: Bei der 1. Kirchenmitgliedsbefragung der Katholikinnen und Katholiken in Deutschland 2023 beschrieben sich nur 4% als „gläubig und kirchennah", 36% sagten: „Ich fühle mich der Kirche verbunden, auch wenn ich ihr in vielen Dingen kritisch gegenüberstehe" und nur 9% der Befragten insgesamt gaben an, „sie hätten noch Vertrauen in die katholische Kirche".

Diese Veränderungen sind im Alltag deutlich spürbar: Es gibt mittlerweile in Deutschland Kindergartengruppen, in denen kein einziges Kind getauft ist, in vielen Schulen ist der reine katholische Religionsunterricht nicht mehr möglich, längst nicht alle Kinder gehen mehr zur Erstkommunion. Die Situation ist zwar in Hambrücken noch deutlich besser als in manchen Großstädten, aber Veränderungen sind auch hier spürbar.

Was tun? Sicher keine Lösung ist, als Großeltern etwas gegen den Willen der Eltern zu tun, betonte Frau Gallinat-Schneider, so sehr wir uns vielleicht auch wünschen, dass das Enkelkind getauft wird. Sie zitierte den bekannten italienischen Theologen Andrea Riccardi, der überzeugt ist, dass auch dann, wenn heute viele Menschen keiner Kirche mehr angehören, das Bedürfnis nach Sinn im Leben und Halt und Hoffnung nicht verschwunden ist. Aber der Glaube hat sich verändert und verändert sich weiter. Er bedeutet mehr, als nur an Gott zu denken oder zur Kirche zu gehen. Seiner Meinung nach darf Glaube nicht im Inneren der Kirche bleiben, er muss sichtbar werden – in unserem Verhalten, im Umgang miteinander und im Einsatz für andere. Nur dann wird er andere ansprechen.

Aus der Praxis erzählte Frau Gallinat-Schneider, dass viele junge Eltern sich fragen: Soll ich mein Kind wirklich in diese Kirche hineinbegleiten, wo so vieles nicht in Ordnung ist? Beispiele sind dann oft Stichworte wie Missbrauch und die Rolle der Frauen. Können wir hier den Glauben überhaupt weitergeben, stellte sich uns die Frage. Frau Gallinat-Schneider machte uns Mut: Vielleicht wird es nicht gelingen – Glauben kann man nicht machen! – aber wir haben nicht versagt.

Es geht darum eine religiöse Spur in Kinder zu legen, die aber in der heutigen Zeit nicht immer an Kirchlichkeit gebunden ist. Wir können Geschichten erzählen, zum Beispiel an St. Martin oder offen sein für Fragen, wenn Kinder die Erfahrung machen müssen, dass jemand stirbt, ein Haustier, jemand aus der Familie oder Nachbarschaft, den sozialen Kompass, was gut und gerecht ist, bei alltäglichen Situationen stärken, vielleicht gemeinsam eine Kerze in der Kirche anzünden, wenn ein Kind sich große Sorgen um jemanden macht. Ideen gibt es viele. Und natürlich können wir beten für unsere Kinder.

War früher alles besser? Richtiges Verhalten in der Kirche, regelmäßige Gottesdienstbesuche, das Kennen von Gebeten waren besser, war die allgemeine Meinung, doch es gab auch viel Zwang und Angstmacherei. Es wird manches wegbrechen, was schade sein wird. Eine Besucherin meinte dazu: Wenn es Gott gibt, wird er dafür sorgen, dass es mit der Kirche weitergeht, aber anders.

Frau Gallinat-Schneider machte darauf aufmerksam, dass es heute vor allem notwendig ist Brücken zu bauen - eine verständlichere Sprache, andere Lieder, Gemeinschaftserlebnisse wie die Religiöse Kinderwoche oder Segensfeiern….- damit die Eltern und Kinder auch etwas damit anfangen könnten.

Mit einem Gebet für den Engel meiner erwachsenen Kinder endete dieser interessante Abend.

Gebet für den Engel meiner erwachsenen Kinder

Guter Gott,
du hast jedem Menschen
einen Engel an die Seite gestellt,
damit er ihn auf seinem Lebensweg begleite.

Ich bitte dich heute für meine Kinder,
die längst ihre eigenen Wege gehen.

Sende ihnen ihren Engel –
als leisen Begleiter in allen Entscheidungen,
als Schutz in Gefahr,
als Trost in Zeiten der Einsamkeit,
als Freude in Momenten des Glücks.

Lass ihre Engel sie erinnern,
woher sie kommen und wohin sie gehören:
zu dir und zur Liebe,
die sie trägt, auch wenn sie fern sind.

Segne sie mit Mut,
mit Vertrauen und mit Frieden,
und bewahre sie in deiner Nähe –
heute und an jedem neuen Tag. Amen.

(Quelle unbekannt)

Veranstaltung - Wie gebe ich meinen Glauben weiter - Bild 2

Moorwanderung am 8.7.2025

Ausflug
Moorwanderung Weingartener Moor
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Wird das Wetter halten, fragten wir uns, als wir uns am Spätnachmittag auf den Weg zum Weingartener Moor machten. Nach einem anfänglichen Regenschauer hatten wir ideales Wetter, um das Moor zu besuchen - es war nicht zu warm und die Schnaken und anderen Insekten hielten sich sehr zurück.

Nach einer kurzen Einführung über die Entstehungsgeschichte dieses Niedermoores, das Teil der Kinzig-Murr-Rinne ist, erfuhren wir von Herrn Schlingspach, der für die nächsten beiden Stunden unser Führer war, wie wichtig Moore für die Umwelt sind: Moore sind Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere und können enorme Mengen Kohlenstoff binden – mehr als doppelt soviel wie alle Wälder der Erde zusammen! Moore sind also unbedingt schützenswert!

Wir erlebten, dass durch das heiße Wetter der vergangenen Wochen das Weingartener Moor an vielen Stellen trockengefallen war, womit Pflanzen und Bäume in einem Niedermoor aber normalerweise ganz gut umgehen können. Beim Wandern konnten wir unser Wissen über Bäume auffrischen, wir lernten anhand der Blätter den Hauptbaum eines Moores, die Schwarzerle, aber auch die Robinie, den Spitzahorn und die Pappel kennen.

Schade war, dass die Blütezeit der großen gelben Wasserlilien schon vorbei war. Der Weg führte uns über einen schmalen Bohlenweg zu einem größeren Flachwassersee, an dem wir von einer Aussichtsplattform auch verschiedene Vögel beobachten konnten. Sicherlich wird es im Frühjahr oder Herbst noch deutlich mehr Tiere zu beobachten geben.

Herr Schlingspach erzählte uns, dass im Frühjahr Tausende von Amphibien, wie der Springfrosch, in ihre Laichgewässer im Naturschutzgebiet wandern. Der Weg über die Bundesstraße sei dabei eine echte Herausforderung - für die Frösche und die Helfer!

Nach zwei Stunden ging unser schöner Ausflug zu Ende. Er hat Lust gemacht auch zu einer anderen Jahreszeit wieder einmal zurückzukommen! Anschließend ließen wir den Abend noch in der Gärtnerklause En-Edem ausklingen.

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Kontakt

Vereinsleitung: Juliana Heil

E-Mail: kfd.hambruecken@gmail.com